Elbsandsteingebirge
ein Gebirge mit Nationalpark
In der Kreidezeit überflutete ein gewaltiges Meer das Gebiet des heutigen Elbsandsteingebirges. Zahlreiche Flüsse transportierten Sedimente in die Flachmeerzone des Kreidemeeres. Eine mächtige Sedimentschicht entstand und verfestigte sich durch den enormen Druck zu einer Sandsteinplatte. Tektonische Vorgänge verdrängten das Meer und Krustenbewegungen zerbrachen die Sedimentplatte in Quader. Verwitterungsprozesse formten vertikale Spalten, Klüfte und Türme, durch Vulkanismus traten im Tertiär Basaltkegel hervor. Am Ende der Eiszeiten schnitten sich reißende Flüsse tief in den Sandstein und formten ein neues Landschaftsbild. Das Elbsandsteingebirge mit seinen Tafelbergen fasziniert durch eine einzigartige Fels- und Naturlandschaft.
Das Großschutzgebiet des Nationalpark Sächsische Schweiz, zählt zu einem der artenreichsten Schutzgebiete in ganz Europa. Seltene Tierarten, wie der Wanderfalke oder Uhu finden im Nationalpark ein zu Hause. Es beleben laut Angaben der Nationalparkverwaltung, mit Sitz in Bad Schandau, rund 250 Vogelarten, 11 Lurcharten, zahlreiche wirbellose Tiere und neben einschlägigen Wirbeltieren wie dem Fuchs, Waschbären, Marderhund oder dem Wildschwein, auch seltene Arten wie den Elbebiber oder die kleine Hufeisennase.
Nationalpark
Das Großschutzgebiet Nationalpark Sächsische Schweiz ist mit der Gründung im Jahr 1990 der einzige Nationalpark in Sachsen. Geprüfte Nationalparkwächter, auch Ranger genannt, und Förster sorgen für den Schutz und das Wohl der sächsischen Wälder.
Tafelberge
Die Tafelberge im Elbsandsteingebirge sind einmalig in ihrer Art und Entstehungsgeschichte. Weltbekannte Tafelberge wie der Lilienstein oder die Bastei im Kurort Rathen sollten Sie bei Ihren Aktivurlaub als Ausflugsziel mit einplanen.
Flora
Über 200 Jahre alte Bäume, eine Vielzahl an seltenen Flechten, Moosen und Farnen haben Bestand durch die ökologische Besonderheit im Naturraum Elbsandsteingebirge.
Fauna
Optimale Lebensbedingungen sorgen für Artenvielfalt. Seltene Tierarten wie der Wanderfalke oder der Fischotter leben im Nationalpark in stabilen Populationen.







