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Reinhardtsdorf-Schöna mit der höchsten Erhebung – dem Großen Zschirnstein

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    Gemeinde Reinhardtsdorf-Schöna in der Sächsischen Schweiz - Blick vom Klettergipfel Winkeltum.
  • Blick auf den markanten Zirkelstein
    Zirkelstein bei Reinhardtsdorf-Schöna.
  • Sicht auch die Felskulisse bei Reinhardtsdorf-Schöna
    Blick auch die grandiose Felskulisse bei Reinhardtsdorf-Schöna.

Die Gemeinde Reinhardtsdorf-Schöna ist der ideale Ort für ihren ruhigen und erholsamen Urlaub inmitten einer faszinierenden Landschaft. Der Elbestrom umfließt hier in einem ausladenden Bogen ausgedehnte Wälder und Ebenheiten. Zahlreiche Steine erheben sich majestätisch aus dem Boden und warten auf ihren Besuch. Der grenzüberschreitende Elberadweg eignet sich hervorragend für Ausflüge per Rad ins Nachbarland Tschechei und in die Böhmische Schweiz.

Sandsteinplastiken der Bildhauer im Ort
Sandsteinplastiken der Bildhauer

Sehenswürdigkeiten und besondere Ausflugsziele in und um die Gemeinde Reinhardtsdorf-Schöna

Reinhardtsdorf, ein typisches Waldhufendorf, entstand um das Jahr 1200. Im Zuge der mittelalterlichen Kolonisation kamen aus Franken und Thüringen Siedlertruppen in dieses Gebiet. Der Name des Dorfes ist wahrscheinlich auf den Anführer der Siedlertruppen, einem Reinhard, zurück zu führen. Ehemals besaß Reinhardsdorf 5 Mühlen um die vorhandene Wasserkraft auszunutzen. Leider sind diese heute nicht mehr erhalten, aber vielleicht entdecken sie auf ihren Wanderungen noch Spuren selbiger aus dieser Zeit.

Der Ort besitzt eine sehr schöne barocke Dorfkirche. Erstmals wurde 1368 urkundlich eine Kapelle an dieser Stelle erwähnt. 1523 wurde diese Anlage erweitert, besaß 3 Altäre und wurde durch den Bischof von Meißen neu geweiht. 1676/77 erfolgte eine weitere Überarbeitung des Bauwerkes. Dabei erhielt die Kirche ihre heutige Gestalt. Die 300 Jahre alten Kirchenbänke laden sie ein zum Verweilen und Innehalten. Der künstlerische Reichtum an dargestellten biblischen Szenen wird sie beeindrucken. Nutzen sie eine der angebotenen Kirchenführungen und sie werden weitere interessante Details über die Kirche erfahren.

Die im gesamten Ortsgebiet vorhandenen Sandsteinplastiken stammen von zahlreichen Künstlern, die sich seit über 30 Jahren regelmäßig beim Bildhauersymposium im Steinbruch im Krippengrund treffen.

Die erste Erwähnung von Schöna erfolgte im Jahr 1379. „Schonaw“ heißt soviel wie „Schöne Aue“ ist die älteste Schreibweise des Ortsnamens und bezieht sich auf ein wasserreiches Wiesenland. Ein Gedenkstein aus früheren Zeiten (um 1638) erinnert an eine über einen Kilometer lange Wasserleitung – für damalige Verhältnisse eine großartige Leistung. In einem Umgebindehaus auf der Hauptstraße wartet die Heimatstube Schöna mit viel Wissenswertem zur Gesichte des Ortes auf ihren Besuch.

Das Ortsbild von Reinhardtsdorf-Schöna wird geprägt durch zwei Steine - dem Zirkelstein und der Kaiserkrone. Weitere tolle Ausflugsziele sind der Wolfsberg und die Zschirnsteine. Mit 561 m ist der Große Zschirnstein der höchste Sandsteintafelberg der Sächsischen Schweiz. Der kleine Zschirnstein, ebenfalls ein Tafelberg und 473 m hoch, liegt nördlich vom Großen Zschirnstein. Der Ort besitzt ein beschauliches, kleines Waldbad, das an heißen Sommertagen für die notwendige Abkühlung sorgt.

Detail einer Sommerblume
Sommerblume

Jedes Werden in der Natur, im Menschen, in der Liebe muss abwarten, geduldig sein, bis seine Zeit zum Blühen kommt. Dietrich Bonhoeffer, *04.02.1906 - †09.04.1945, deutscher Theologe

Gemeindegliederung von Reinhardtsdorf-Schöna

Die Gemeinde Reinhardtsdorf-Schöna setzt sich zusammen aus den Ortsteilen Reinhardtsdorf, Schöna und Kleingießhübel.

Kleingießhübel

Die erste urkundliche Erwähnung fand Kleingießhübel im Jahre 1379 als „Gizobel“. Das Dorf wurde vermutlich von aus Berggießhübel stammenden Bergleuten gegründet, die am Zschirnstein das gefundene Brauneisenerz verhütteten. Der Ort liegt malerisch auf einer Hochfläche über dem Krippental, am Fuße des kleinen Zschirnsteins, rings umgeben von ausgedehnten Wäldern. Kleinbießhübel lag im Mittelalter an der wichtigen Verkehrsverbindung, der „Alten Tetschner Straße“. Früher war das Schmieren der hölzernen Achsen von Pferdefuhrwerken unerlässlich. Die dazu benötigte Wagenschmiere wurde in Pechöfen aus dem Holz der Wälder von Kleingießhübel hergestellt. Bis Anfang des 19. Jh. waren diese Pechöfen in Betrieb. Reste davon sind heute noch als Bodendenkmale erhalten und unterliegen besonderem Schutz.